Mein Linux
Wie kam ich zu Linux? Nun, ich hatte nur ein Internet account, ein Drucker und 3 Rechner.
Das mit Drucker war leicht unter M$ zu lösen. Und solange ich nur 2 Rechner hatte
konnte ich mit WinGate auch mit beiden ins Internet. Aber dann wollte meine Tochter
auch ein Computer haben. Und zwar mit Internet. Das war 1995
1800,- DM für NT-Server wollte ich nicht ausgeben. So begann die Suche.
Je mehr ich im Internet nach passende Lösung suchte, um so öffters las ich "Linux".
Linux kann das, Linux kann jenes. Linux der Alleskönner. Linux - das edle Betriebssystem
für Eingeweihte. Irgendjemand hat mir dann auch screeshots gemailt : das sah schon ganz
zivilisiert aus! Ich glaube es war schon KDE bin mir aber nicht mehr sicher.
Ich wurde überzeugt. Habe mir ein 486/DX50 für 100,- DM und die SuSE 5.0 für 49,- besorgt
Zuerst fetchmail und procmail. Funktioniert. Dann hylafax. Wenn schon hylafax dann auch ein Faxserver.
Jetzt konnte ich von jedem Rechner mit simplen mail-client faxen : Klasse!
Dann kam ein (für mich) dickere Brocken : samba. Es dauerte ein bischen, aber ging!
Wie wäre es mit Anrufbeantworter? Vbox instaliert - fertig.
Und dann war der 486/DX50 am Ende. Mit GUI war er soooooo langsam geworden.
Kein Problemm für Linux -> wozu haben wir denn export display: ?
ich habe mir den x-server MI/X von microimages besorgt,
und nun konnte ich mein Desktop-Linux von anderem (win 95) Rechner aus administrieren. Klasse.
Jetzt war der Linux verschwunden. Ja, er war weg. Ohne Tastatur, ohne maus. Ganz alleine unter meinem Schreibtisch.
Irgendwann (uptime > 200 days) tat er mir leid. Ich beschloss dem Linux neue hardware zu spendieren.
einen echten Pentium. Ja, man gönt sich sonst nichts.
Zwischendurch habe ich noch 2 Domain-Namen gekauft. Mail-Adressen satt.
Irgendwann dazwischen habe ich auch den apache zum Laufen gebracht.
Genaugenommen er lief schon von Anfang an, gleich nach der ersten SuSE-Installation. Aber ich habe den Web-Server ein wenig
für meine Sachen umkonfiguriert. Da kamen einige cgi-scripte, private und öffentliche Seiten, user-tracking usw.
Dazu noch ein Paar virtuelle server. Das alles habe ich mit einem Einwahl-Server abgerundet. Für ISDN- und analog.
Dann kam mir die Idee mit Webcam. Nicht für chat, ne ne. Für eine Alarmanlage. Ein Baumarktübliches Bewegungsmelder schaltet.
die Kamera ein, die Videosequenz wird irgendwo ( :-) ) in Internet gespeichert und der linux feuert eine SMS an mich ab.
Das alles funktioniert mit ADSL flat-rate von Telekom. Gut und zuverlässig.